EMMY PulsCheck

Seit dem Schuljahr 2012/2013 fragen wir einmal jährlich Ihre Zufriedenheit mit verschieden Aspekten des Schullebens ab.

Die Ergebnisse sollen uns zeigen, wo wir - der Elternbeirat - unsere Prioritäten setzen müssen. Sie sollen aufdecken, welche Arbeitsschwerpunkte des Elternbeirats am Besten den Interessen der Elternschaft dienen.
Unsere Zeit und Arbeitskraft ist einfach viel zu begrenzt, um Themen zu bearbeiten, die am Emmy gut laufen oder einfach nicht relevant sind.

Mit Absicht verwenden wir dabei möglichst allgemeine Fragestellungen, die alle Eltern aus Ihrer persönlichen Sicht beantworten können. Das Problem mit bisherigen Umfragen war nämlich immer der große Umfang an spezifischen Fragen zu vielen Themen, deren Beantwortung meist nur einem Teil der Eltern möglich war und deren Auswertung keine allgemeingültigen Aussagen zuließ.

Bei der Auswertung haben wir uns grob an einem Industriestandard für Kundenzufriedenheit orientiert.
Wir kennen das aus dem Alltag, wenn wir beispielsweise nach einem Werksstattbesuch oder nach Kauf eines Produktes einen Anruf zur Meinungsfrage über den gerade erhalten Service erhalten, „wie zufrieden waren Sie mit unserem Service“? ...und weiter “auf einer definierten Skala, wie wahrscheinlich ist es, dass Sie uns empfehlen würden“ ?
In der Systematik der Kundenzufriedenheit sind dies die wichtigsten Fragen, denn wir alle würden immer nur die Dinge persönlich weiterempfehlen, von denen wir absolut überzeugt sind.

Die Bewertung der von Ihnen vergebenen Noten wurden nach den härtesten Kriterien durchgeführt.
Ziel war schließlich nicht, ein paar schöne grüne Balken darzustellen, die neue Eltern ans Emmy locken, sondern uns Ihre wichtigsten Probleme und Sorgen möglichst deutlich aufzuzeigen, damit wir uns darum kümmern können.
Dieselben Kriterien werden nun jedes Jahr wieder verwendet, um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen.

Grundlage der Auswertung ist folgende Überlegung:
Es gibt zu jeder Fragestellung Positive, Neutrale und Negative Antworten.
Die Positiven sind rundum zufrieden, haben keine Probleme und können das Emmy ohne Bedenken weiterempfehlen. Die Negativen haben leichte Sorgen oder ärgern sich sogar massiv über bestimmte Zustände und würden das Emmy nicht oder nur bedingt weiterempfehlen. Die Neutralen oder Passiven sind diejenigen, bei denen nicht alles glänzt, aber im Großen und Ganzen paßt es so, wie es ist und die sich daher auch nicht beschweren.
Die letzten sind für unsere Fragestellung nach zukünftigen Arbeitsschwerpunkten momentan nicht relevant.

Ein Beispiel:
Nehmen wir nun mal an, 100 Eltern hätten an einer Umfrage teilgenommen.
30 davon kann man aufgrund der gegebenen Antworten als Positive betrachten, weitere 35 als Passive und die restlichen 35 als Negative.
Damit stehen 30% zufriedene den 35% unzufriedenen Eltern gegenüber. Die ziehen wir voneinander ab.
Das ergibt für die ausgewertete Frage einen Zufriedenheits- oder Weiterempfehlungswert von -5%.

Was sagt uns das ?
In dem genannten Beispiel sind von 2/3 der befragten Eltern etwas mehr unzufrieden als zufrieden. Es ist ein also Thema, bei dem die Elternschaft ziemlich gespalten ist => kein großer Handlungsbedarf

Noch ein Beispiel:
10% Positive stehen 20% Negativen und 70% Passiven gegenüber; also -10% Zufriedenheit.
OK - es sind mehr Unzufriedene als Zufriedene, ABER 80% der Eltern paßt es so oder es ist ihnen egal. Hier ist also auch kein großer Handlungsbedarf.

Drittes Beispiel:
30% Positive, 10% Passive und 60% Negative; also -30% Zufriedenheit und 90% haben eine deutliche Meinung dazu.
Hier herrscht starker Handlungsbedarf, dies wird ein Schwerpunkt in der Elternbeiratsarbeit.

Weiterhin haben wir teilweise um Begründungen Ihrer Beurteilung gebeten bzw. den Ihrer Meinung nach wichtigsten Punkt zur Verbesserung erfragt.
Die Antworten wurden gesammelt und nach Ähnlichkeiten gruppiert. Häufig gegebene Antworten geben uns deutliche Hinweise, wie eine Verbesserung ereicht werden kann.

Hier sehen Sie nun die Ergebnisse der letzen Umfrage.